„all electric society“, war
das Motto des ausverkauften 11. Energiecamps der Holzwelt Murau in
Kooperation mit dem Land Steiermark (Ich tu’s), das am 8. Und 9. Mai in
Murau stattfand und sich zwei Tage lang diesem elektrisierenden Thema
gewidmet hat.
Das Energiecamp der Holzwelt Murau stand
diesmal ganz im Zeichen einer optimistischen Zukunftsaussicht. „Die
Dinge werden gleichzeitig besser und schlechter, aber am Ende wird alles
gut“ resümierte etwa DI Kurt Misak von der Austrian Power Grid, während
Rico Grimm, deutscher Politik- und Klimareporter darlegte, warum wir in
der Energiewende trotz allem gut vorankommen.
Ob eine „all electric society“,
also eine Gesellschaft, deren gesamter Energiebedarf ausschließlich
über Elektrizität gewonnen wird Wunsch oder Wirklichkeit ist, konnte
nicht zweifelsfrei geklärt werden, einig waren sich die insgesamt 18
hochkarätigen Speakerinnen und Speaker aus dem In- und Ausland aber
darüber, dass diese Energieform in einer nahen Zukunft dominieren wird.
Mit 150 Personen vor Ort im Brauhaus Murau
war die Veranstaltung bis auf den letzten Platz ausverkauft. Über 100
weitere Zuseher hatten sich bereits im Vorfeld für den
Online-Live-Stream angemeldet.
Landesrätin Simone Schmiedtbauer bei ihren
Ausführungen zu Beginn des Energiecamps: “Murau ist eine Vorreiter
Region und wir werden das Know how, das hier bei dieser Veranstaltung
kreiert wird auch entsprechend nutzen.“
Harald Kraxner, Geschäftsführer der Holzwelt
Murau, die diese Veranstaltung im Auftrag des Landes Steiermark bereits
zum elften Mal durchführt: „Murau beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit
der Thematik der Energiewende und wir sind am besten Weg dazu, dies
auch kommerziell immer besser zu nutzen“.
Insgesamt war eine überaus positive Stimmung
zur Bewältigung der Klimakrise auzumachen. „A wind of change“ war für
eine Teilnehmerin an den beiden Tagen des Energiecamps Murau zu
verspüren.